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Was Glück wirklich ist und warum es unser Nervensystem stärkt

  • Autorenbild: Sabine Koenig
    Sabine Koenig
  • 6. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Inhaltsverzeichnis



Glück wird oft als flüchtiges Gefühl verstanden, das vom Zufall oder von äußeren Umständen abhängt. Tatsächlich ist Glück ein Zustand, der eng mit unserem Nervensystem, unserer Wahrnehmung und unseren Gewohnheiten verbunden ist. In diesem Artikel erfährst du, was Glück wirklich ist, wie es im Körper wirkt und warum Dankbarkeit eine zentrale Rolle dabei spielt.


1. Was Glück aus psychologischer Sicht bedeutet

In der Psychologie beschreibt Glück kein dauerhaftes Hochgefühl. Gemeint ist vielmehr ein Zustand von innerem Wohlbefinden, emotionaler Stabilität und Sinnempfinden. Glück entsteht dort, wo positive Emotionen, soziale Verbundenheit und das Gefühl von Sicherheit zusammenkommen.

Dabei ist wichtig: Glück bedeutet nicht, dass alles perfekt ist. Es bedeutet, dass unser System trotz Herausforderungen in der Lage ist, sich zu regulieren und positive Erfahrungen wahrzunehmen.


Glück: positive Psychologie untersucht das Gehirn

2. Warum Glück kein Zufall ist

Ob wir Glück empfinden, hängt weniger von äußeren Ereignissen ab als von unserer inneren Verarbeitung. Zwei Menschen können dieselbe Situation erleben – und sie völlig unterschiedlich bewerten. Diese Bewertung geschieht nicht bewusst, sondern wird maßgeblich durch unser Nervensystem beeinflusst. Allerdings können wir diese Bewertung in unser Bewusstsein holen indem wir zwischen Reiz und Reaktion eine Pause entstehen lassen, um die Situation bewusst zu steuern.

Glück ist deshalb kein Zufall, sondern das Ergebnis von inneren Prozessen, die trainierbar sind.


3. Wie Glück auf unser Nervensystem wirkt

Positive Emotionen wirken direkt auf das autonome Nervensystem. Sie aktivieren den parasympathischen Anteil, der für Ruhe, Regeneration und Verbindung zuständig ist. Das hat konkrete Auswirkungen:

  • Stressreaktionen werden schneller abgebaut

  • der Körper kann besser regenerieren

  • emotionale Belastbarkeit nimmt zu

Glück wirkt damit regulierend. Es bringt das Nervensystem in einen Zustand, in dem Lernen, Beziehung und Kreativität möglich sind.


Glück: Dankbarkeit kann Glücklich machen

4. Warum Dankbarkeit und Glück zusammengehören

Dankbarkeit ist kein bloßes positives Denken. Sie lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf vorhandene Ressourcen, statt auf Mangel oder Bedrohung. Das verändert nachweislich die neuronale Aktivität im Gehirn.

Wer regelmäßig Dankbarkeit praktiziert, stärkt genau jene neuronalen Netzwerke, die mit Zufriedenheit, Sicherheit und Verbundenheit verbunden sind. Dankbarkeit ist damit ein zentraler Hebel, um Glück nicht nur kurzfristig zu erleben, sondern langfristig zu verankern.


5. Der Welttag des Glücks als gesellschaftlicher Impuls

Der Welttag des Glücks erinnert daran, dass Glück und Wohlbefinden nicht nur private Themen sind.

Sie haben Auswirkungen auf Gemeinschaft, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Glück wird hier nicht als Luxus verstanden, sondern als grundlegendes menschliches Bedürfnis.

In Deutschland gibt es das Ministerium für Glück und Wohlbefinden. Hier findet man jedes Jahr tolle Impulse und Ideen für die Umsetzung zum Welttag des Glücks und auch sonst für das ganze Jahr.

Der Welttag des Glücks ist am 20. März jeden Jahres.



6. Zusammenfassung und Ausblick

Glück ist ein regulierbarer Zustand des Nervensystems. Es entsteht durch bewusste Wahrnehmung, positive Erfahrungen und Dankbarkeit. Wer Glück verstehen will, darf deshalb nicht nur auf äußere Umstände schauen, sondern auf innere Prozesse.

Im nächsten Artikel zeige ich dir, wie du Glück und Dankbarkeit ganz konkret in deinen Alltag integrieren kannst – mit einem einfachen, wirkungsvollen Ritual.



Sabine König


Kinderyoga, Yoga-, Glücks- und Achtsamkeitstrainerin, Trainerin der bunten Intelligenz und Klangenergetikerin

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