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Kinderyoga erklärt: Alles, was du über Wirkung, Übungen und Altersgruppen wissen musst

  • Autorenbild: Sabine Koenig
    Sabine Koenig
  • 2. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Okt. 2025


Hier erfährst du, warum Kinderyoga mehr ist als Bewegung.


Wenn wir an Yoga denken, denken viele Erwachsene an Stille, Meditation oder anspruchsvolle Körperhaltungen. Doch Kinderyoga ist anders: Es ist spielerisch, kreativ und liebevoll auf die Bedürfnisse von Kindern zugeschnitten. Dabei geht es nicht um Leistung – sondern um Freude, Fantasie und innere Balance.

Kinderyoga hilft Kindern, sich selbst besser wahrzunehmen – ganz ohne Druck, dafür mit Spaß und Neugier. Und genau das macht es zu einer wertvollen Ressource – für dich als Erzieherin, Pädagogin oder Yogalehrerin, die Kinder auf ihrem Weg begleiten möchte.


Inhaltsverzeichnis:


Die Wirkung von Kinderyoga


Kinderyoga unterstützt Kinder in vielen Lebensbereichen:

  • Körperlich: Es stärkt Motorik, Haltung und Körperbewusstsein.

  • Emotional: Kinder lernen, Gefühle zu spüren und besser auszudrücken.

  • Mental: Übungen fördern Konzentration, Aufmerksamkeit und Geduld.

  • Sozial: Gemeinsames Üben stärkt Empathie und Rücksichtnahme. Jeder ist einzigartig und darf die Übung nach seinem Können und Entwicklung ausführen.

    Wissenschaftliche Studien belegen inzwischen, dass regelmäßiges Kinderyoga das Stressniveau senkt und die Lernfähigkeit steigert.



Übungen im Kinderyoga: Spielerisch & kreativ


Kinderyoga ist kein „abgespecktes Erwachsenen-Yoga“, sondern voller Fantasie. Übungen werden in Geschichten, Bilder oder Spiele eingebettet. Beispiele:

  • Der Baum – für Balance und Ruhe.

  • Die Katze & der Hund  – spielerische Beweglichkeit.

  • Der Löwe – Anspannung rauslassen & Mut stärken.

  • Der Stern – Ruhe und Entspannung finden.

So erleben Kinder Yoga mit allen Sinnen – und haben Freude daran, sich zu bewegen und gleichzeitig zur Ruhe zu kommen.


Familie macht Kinderyoga
Ein Phantasiewort wird in Yoga umgesetzt - der Schildkrötenbaum


Kinderyoga nach Altersgruppen


Kinderyoga nach Altersgruppen anzubieten macht viel Sinn. Die Kinder stehen in der körperlichen Entwicklung an unterschiedlichen Stellen und können so innerhalb ihrer Altersgruppe sich angepasst an ihr Können bewegen. In der Stunde kann so auch besser auf die Bedürfnisse eingegangen werden.

Jede Altersgruppe profitiert anders:

  • 3–5 Jahre (Kita): Spielerische Übungen, kurze Einheiten, viel Fantasie.

  • 6–9 Jahre (Grundschule): Erste Routinen, stärkere Konzentration, kreative Geschichten.

  • 10–13 Jahre (Vorpubertät): Fokus auf Entspannung, Selbstbewusstsein, Stressabbau.

  • 14+ (Jugendliche): Kombination aus Bewegung, Achtsamkeit und mentaler Stärke – wichtig für Schule & Alltag.


2 Kinder machen Yoga gemeinsam
Gemeinsamkeit stärken mit Partnerübungen - Das Boot

Warum Kinderyoga auch für dich wichtig sein könnte


Ob du Erzieherin, Lehrerin, Pädagogin oder Mutter bist – Kinderyoga gibt dir Werkzeuge an die Hand, die Kinder nachhaltig stärken. Es eröffnet dir die Möglichkeit, kleine Momente von Ruhe und Achtsamkeit in den Alltag zu bringen. Und außerdem tut uns Erwachsenen Kinderyoga auch total gut. Einmal wieder mit Spaß und Kreativität ins Kind sein zu gehen, bringt tiefe Freude und Entspannung.


Fazit

Kinderyoga ist eine Bereicherung für Kinder – und für alle, die mit Kindern arbeiten. Es bringt Bewegung, Freude, Achtsamkeit und Konzentration spielerisch zusammen.

Willst du erfahren, wie du selbst Kinderyoga anleiten kannst und welche ersten Schritte du gehen solltest?


👉 Lies hier, wie du in 5 Schritten deine erste Stunde planst: Wie du eine Kinderyoga-Stunde strukturierst – der ultimative Leitfaden


Sabine König

Kinderyoga, Yoga, Achtsamkeits- und Glückstrainerin, Klangenergetikerin und Trainerin der bunten Intelligenz

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