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12 Wochen Kinderyoga Tipps - Festlichkeit und Besinnung

  • Autorenbild: Sabine Koenig
    Sabine Koenig
  • 30. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 4. Dez. 2025

Woche 8 – Lichtmomente im Kinderyoga



Einleitung: Warum Kinder das Leuchten brauchen

Wenn draußen die Tage kürzer werden, sehnen sich Kinder (und Erwachsene) nach Wärme, Licht und Geborgenheit. Yoga kann in dieser stilleren Jahreszeit zu einem Ort der inneren Wärme werden – ein Raum, in dem Kinder ihr eigenes Licht entdecken.

Diese Woche steht unter dem Motto Festlichkeit & Besinnung:


Wir entzünden Lichter, erzählen Geschichten und schaffen Rituale, die Ruhe und Staunen in den Alltag bringen – für Kinder, Familien und Pädagoginnen gleichermaßen.


Inhaltsverzeichnis


Kontext: Was Besinnung im Kinderyoga bedeutet

Besinnung heißt, zurückzukehren – zu sich selbst, zum Atem, zum Herzschlag.

In der festlichen Jahreszeit geht es im Kinderyoga nicht um Religion oder Tradition allein, sondern um das gemeinsame Erleben von Licht, Wärme und Verbundenheit.


Kinderyoga: Licht verschenken


1. Licht als Symbol für Hoffnung

Licht steht in vielen Kulturen für Hoffnung und Liebe. Wenn Kinder eine Kerze betrachten, werden sie ruhig – sie lauschen, spüren und sind ganz da .Diese Faszination kann im Yoga bewusst genutzt werden:

Das Licht erinnert uns daran, dass in jedem von uns etwas leuchtet.

Kleine Achtsamkeitsübungen mit Licht fördern Konzentration und inneren Frieden.


2. Feste bewusst erleben

Kinder erleben in der Vorweihnachtszeit viele Eindrücke – Musik, Geschenke, Erwartungen. Im Yoga schaffen wir Raum für Stillwerden statt Überreizung. Wir feiern das, was bleibt: Gemeinschaft, Freundschaft, Dankbarkeit.


Pädagogisch wertvoll ist es, Rituale zu nutzen, die Kinder zur Ruhe führen, z. B.:

  • eine stille Minute mit Kerze,

  • eine Geschichte im Dunkeln,

  • oder ein gemeinsames Lied, leise gesungen.

So wird Festlichkeit spürbar – ohne Überforderung.


3. Pädagogische Perspektive: Rituale der Ruhe

Kinder brauchen Rituale, um sich sicher zu fühlen. Wiederkehrende, ruhige Elemente wie Kerzen, Atemübungen oder kleine Dankbarkeitsrunden helfen, den Alltag zu entschleunigen.

Besonders in Schulen und Kindergärten kann das ein Gegengewicht zum Trubel der Adventszeit sein. Rituale wirken wie Inseln – Orte, an denen Kinder auftanken und sich innerlich zentrieren können.


Kinderyoga: Lichtmomente

Hauptteil: Die Praxis – Kerzenlicht-Yoga und die Geschichte der kleinen Flamme


Yogaübung: Kerzenlicht-Yoga

Diese einfache, meditative Übung bringt Kinder in Kontakt mit innerer Ruhe und Konzentration.

So geht’s:

  1. Setzt euch im Kreis, in der Mitte brennt eine Kerze (oder ein elektrisches Teelicht).

  2. Alle blicken in die Flamme – ruhig, achtsam, ohne zu sprechen.

  3. Nach einer Weile schließt jeder die Augen und stellt sich vor, das Licht im eigenen Herzen weiterzutragen.

  4. Gemeinsam tief atmen: „Ich atme Licht ein – ich gebe Licht weiter.“


Tipp: Diese Übung funktioniert wunderbar im Kindergarten, in Schulen oder bei Familienyoga-Abenden. Sie kann auch als Einstieg in eine festliche Kinderyogastunde dienen.


Geschichte: Die kleine Flamme

Es war einmal eine kleine Flamme, die in einer Kerze wohnte. Sie war traurig, weil sie so klein war und dachte: „Ich bin nicht hell genug, um die Dunkelheit zu vertreiben.“

Eines Nachts kam der Wind und flüsterte:

„Du bist Licht – und Licht teilt sich, ohne weniger zu werden.“

Da leuchtete die kleine Flamme heller – und entzündete andere Kerzen um sich herum. Bald war der ganze Raum erfüllt von warmem Licht.

Diese Geschichte lehrt Kinder, dass auch ein kleiner Funke Großes bewirken kann – und dass Teilen das Licht nur stärker macht.


Zusätzliche Inspiration: Lichtrituale im Kindergarten oder Zuhause


1. Kerzenkreis der Wünsche Jedes Kind darf eine Kerze anzünden und sagen, wofür es Licht schicken möchte – z. B. für Freunde, Tiere oder sich selbst.

2. Sternen-Atem Kinder atmen ein, breiten die Arme aus wie Sterne und atmen aus, ziehen die Hände zum Herzen – „Ich leuchte“.

3. Ruhe-Glas Ein Glas mit Glitzer und Wasser, das geschüttelt wird. Wenn sich der Glitzer langsam setzt, wird es still – eine wunderschöne Achtsamkeitsübung für die Adventszeit.

Solche Rituale fördern Mitgefühl, Dankbarkeit und innere Ruhe – ganz ohne große Worte.


Zusammenfassung: Wenn Licht im Herzen entsteht

Besinnlichkeit heißt nicht, alles stillzulegen – sondern achtsam zu leuchten. Im Kinderyoga erleben Kinder, dass das größte Geschenk die Verbindung ist: zu sich selbst, zu anderen, zum Moment. Wenn sie ihr eigenes Licht spüren, beginnt auch die Welt um sie herum zu strahlen.


Gerade zum Thema Licht gibt es viele Ideen zu finden. Weitere Ideen zu anderen Themen findest du in meinen anderen Blogartikeln. Z. B. hier zum Thema Achtsamkeit.


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Sabine König


Kinderyoga, Yoga-, Glücks- und Achtsamkeitstrainerin, Trainerin der bunten Intelligenz und Klangenergetikerin

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