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12 Wochen Kinderyoga Tipps - Kreativität und Fantasie

  • Autorenbild: Sabine Koenig
    Sabine Koenig
  • 12. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Nov. 2025

Woche 5 – Wenn Kinder ihre Flügel entfalten


Einleitung: Warum Fantasie das Herz der Kindheit ist


Kinder brauchen Fantasie so wie die Sonne das Licht braucht. Sie ist die Quelle für Kreativität, Selbstvertrauen und Lebensfreude. Im Kinderyoga darf diese Fantasie leuchten – frei von Bewertungen, Leistungsdruck oder „richtig und falsch“.

In dieser Woche dreht sich alles um Kreativität & Fantasie: Wie Kinder im Yoga spielerisch ihre Ideen ausdrücken, Vertrauen in die eigene Stimme finden und die Welt mit staunenden Augen entdecken.


Inhaltsverzeichnis


Kontext: Was Kreativität im Kinderyoga bedeutet

Kreativität ist keine Fähigkeit, die man „hat“ – sie ist ein Zustand, in dem Kinder frei sind. Im Kinderyoga darf diese Freiheit wachsen: durch Bewegung, Atem, Klang, Stille und Spiel. Hier geht es nicht um Ergebnisse, sondern um Ausdruck – darum, sich selbst zu erleben und Neues zu entdecken.


1. Ausdruck statt Leistung

Kinder begegnen in Schule und Alltag oft Bewertungen. Im Yoga dürfen sie einfach sein – malen, singen, lachen, tanzen, sich bewegen. Diese Freiheit, etwas ohne Ziel zu tun, öffnet den Raum für Kreativität.

Lehrende und Pädagoginnen begleiten das, indem sie:

  • Neugier statt Korrektur fördern,

  • offene Fragen stellen („Wie fühlt sich dein Schmetterling an?“),

  • und den Prozess wertschätzen, nicht das Ergebnis.


2. Fantasie als Brücke zu Emotionen

Fantasie ist ein Zugang zu inneren Gefühlen. Wenn Kinder sich in Tiere, Pflanzen oder Elemente hineinversetzen, lernen sie, sich selbst zu spüren. Eine Bewegung wird dann zu einer Geschichte – und eine Geschichte zu einer Erfahrung.

Im Kinderyoga werden so Körper, Geist und Herz miteinander verbunden. Ein Kind, das in den „Schmetterling“ geht, erlebt nicht nur eine Haltung – es fühlt Leichtigkeit. Und genau dieses Gefühl bleibt.


3. Pädagogische Perspektive: Räume für Kreativität öffnen

Kreativität entsteht da, wo Kinder Sicherheit und Vertrauen spüren. Im Yoga schaffen wir diese Räume:

  • mit Ritualen, die Struktur geben,

  • mit Themen, die inspirieren (Natur, Jahreszeiten, Tiere),

  • und mit Freiraum, der zum Ausprobieren einlädt.

Pädagogisch gesehen ist das Ziel nicht, dass Kinder „etwas können“, sondern dass sie sich selbst entdecken.


Kinceryoga: kreativität fördern

Hauptteil: Die Praxis – Der Schmetterling und seine Geschichte


Yogaübung: Der Schmetterling (Baddha Konasana)

Diese Übung fördert Beweglichkeit, Konzentration und Leichtigkeit – und sie ist ideal, um Kreativität zu entfalten.

So kannst du sie anleiten:

  1. Die Kinder setzen sich aufrecht hin, Fußsohlen aneinander.

  2. Die Knie bewegen sich sanft auf und ab – wie Flügel, die flattern.

  3. Atmet gemeinsam tief ein und aus.

  4. Stell dir vor, du bist ein Schmetterling – leicht, bunt, frei.

Tipp für Gruppenstunden: Spiele ruhige Musik, erzähle eine Fantasiegeschichte (z. B. vom Schmetterling, der die Welt erkundet) oder lass die Kinder ihre eigenen „Flugrouten“ durch den Raum erfinden.


Geschichte: Der kleine Schmetterling

Einmal war da eine kleine Raupe, die davon träumte, die Welt zu sehen. Doch sie dachte: „Ich bin zu klein, zu langsam, zu unscheinbar.“ Eines Tages spürte sie einen Impuls in sich – sie begann, sich zu verwandeln. In ihrem Kokon war es still und dunkel, doch als sie herauskam, hatte sie Flügel.

Sie flog los – und erkannte: „Ich war nie zu klein. Ich musste nur mutig genug sein, mich zu verändern.“

Diese Geschichte inspiriert Kinder, an ihre eigene Kraft zu glauben und die Schönheit in Veränderung zu erkennen.


Kinderyoga: Der Schmetterling

Zusätzliche Inspiration: Kreatives Yoga mit Farben und Natur


Kreativität entsteht oft durch Sinneserlebnisse. Kombiniere Yoga mit Malen, Naturerfahrungen oder Musik – so wird Bewegung zu Kunst.

Ideen für kreative Stunden:

  • Blätterdruck oder Naturmandala: Nach der Yogastunde gestalten Kinder mit gesammelten Blättern kleine Kunstwerke.

  • Farbenreise: Jedes Kind wählt eine Farbe und bewegt sich so, wie diese Farbe sich „anfühlt“.

  • Klang-Yoga: Setze Klangschalen oder kleine Instrumente ein, um Bewegung und Ton zu verbinden.

Solche Erlebnisse fördern Achtsamkeit und Kreativität gleichermaßen – und bleiben lange im Herzen.


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Zusammenfassung: Wenn Fantasie Flügel bekommt

Fantasie ist der Atem der Kindheit – sie lässt Kinder träumen, entdecken und wachsen. Im Kinderyoga dürfen sie erfahren, dass Kreativität nicht „gemacht“, sondern gelebt wird. Wenn sie sich frei bewegen, lachen und träumen dürfen, entfalten sie das, was schon längst in ihnen liegt: ihre eigene innere Welt.


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Sabine König


Kinderyoga, Yoga-, Glücks- und Achtsamkeitstrainerin, Trainerin der bunten Intelligenz und Klangenergetikerin

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