• Sabine König

Adventkalender einmal anders rum


Du machst nicht jeden Tag ein Türchen auf, sondern gibst jeden Tag etwas hinein



Früher

Ich kann mich erinnern, dass ich es als Kind kaum aufgehalten habe das 1. Türchen am Schokoladen Adventkalender öffnen zu dürfen. Verheißungsvoll hing dieser schon Tage vorher in meinem Zimmer und die Versuchung war groß (oft hab ich auch nicht standgehalten....)


Heute

Wenn ich die Kinder heute frage, was sie für einen Adventkalender haben, kommt eine ganze Aufzählung. Die Kinder fangen sogar an, sich überbieten zu wollen mit der Anzahl wie viele Kalender sie haben. Zwischen 3 - 5 ist da kein Einzelfall.


Warum es überhaupt Adventkalender gibt

Adventkalender wurden ja erfunden, um den Kindern die Zeit des Wartens auf das Christkind zu verkürzen und versüßen. Und er sollte anzeigen, wie lange es noch dauert, bis es endlich Weihnachten ist.

1903 gab es den 1. gedruckten Adventkalender. Mit Bildern zum Ausschneiden und Aufkleben. Danach gab es Abreißkalender und dann kamen die gedruckten mit Türchen zum Öffnen, hinter denen sich Bilder verbargen.

Ab 1920 kamen dann die Adventkalender mit eingenähtem Gebäck und Schokolade auf den Markt.

Ab 1950 kam der Adventkalender dann flächendeckend nach den Kriegswirren wieder zurück und der mit 24 Türchen und Schokolade gefüllt setzte sich bald durch.

Es gibt mittlerweile alle möglichen Adventkalender mit Geschichten, Bastelideen, als Deko für den Raum, mit Spielzeug usw. Auch Fenster werden als Adventkalender geschmückt und jeden Tag die Zahl Sichtbar.


Ich beobachte schon seit einigen Jahren, dass es immer kreativere Ideen für die Adventkalender gibt und auch die online Adventkalender boomen natürlich vor allem seit den letzten 2 Jahren.


Umgekehrter Adventkalender

Seit 2010 gibt es schon die Idee mit dem Adventkalender mal andersherum. Einrichtungen und Kirchen sammeln Spenden. Also jeden Tag 1 Spende in eine Box geben und diese dann am 24.12. abgeben.


Da mir diese Art und Weise den Advent einmal anders zu begehen gut gefällt, wird es bei mir dieses Jahr ein Glücksglas Adventkalender geben:


Jeden Tag wird ein Zettel mit meinem besonderen Glücksmoment an diesem Tag beschrieben und in das Glücksglas gegeben. Dies können Momente der Achtsamkeit, Dankbarkeit und der Freude sein. An jedem Tag im Advent kommt (mindestens) 1 Zettel in das Glas und zu Weihnachten, kann man sich dann selbst mit seinem Glück beschenken.


Und das wird benötigt:

- ein leeres großes Marmelade oder Einmachglas mit Verschluss

- mindestens 24 Zettel evtl. mehr z. B. von einem Notitzblock

- einen Ausdruck für den Anhänger/Aufkleber oder seid selber kreativ

- schöne Stifte

- evtl. Wolle/Bänder für eine schöne Verzierung


Hier könnt ihr euch Anhänger/Etiketten ausdrucken:


GlücksglasEtikett
.pdf
Download PDF • 224KB

Wie auch immer DEIN/EUER Glas dann aussehen wird - viel Spaß bei der Umsetzung.


Glückliche Adventszeit! Und schickt mir gerne Fotos von euren Glücksglas Kalendern.


Sabine König


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